Heilpflanzen Teil 1 – Arnika, Kamille und Linde

Heilpflanzen Teil 1 – Arnika, Kamille und Linde

Heilpflanzen sind quasi unverzichtbar zum Überleben in der Wildnis. Gerade wenn der Körper noch nicht an das Outdoor-Leben gewöhnt ist und das Immunsystem sich noch nicht angepasst hat. Im ersten Teil dieser Serie möchten wir euch die Helferlein Arnika, Kamille und die Linde näher bringen und euch zeigen wie ihr sie am besten einsetzt.

Arnika

Einsatz: Bei überstrapazierten Muskeln, bei Zerrungen und Quetschungen, bei Blutergüssen und Wunden und bei Halsschmerzen, Hals- und Rachenentzündungen.

Finden: Ihr findet Arnika im Sommer zwischen Juni und August auf Wildwiesen sowohl im Flachland als auch in den Bergen.

Anwendung: Die Wirkung steckt in den Blüten der Pflanze. Benutzt dazu circa 1-2 Teelöffel der Arnikablüten und übergießt sie anschließend mit 1-2 Tassen heißem (am besten kochendem) Wasser. Lasst den Sud anschließend 15 Minuten ziehen.




Bei Hals- und Rachenbeschwerden gurgelt ihr mit dem Sud bis zu 5 mal täglich. Der Blütensud wirkt antiseptisch und entzündungshemmend. 

Bei Muskelschmerzen, Blutergüssen, Rheuma, Zerrungen und Wunden wickelt ihr Kompressen und Umschläge und wickelt sie um die betroffenen Körperstellen. Diesen Vorgang könnt ihr mehrmals täglich wiederholen.

Kamille

Einsatz: Bei Magen- und Darmbeschwerden, bei Mund-, Hals- und Rachenentzündungen und bei Wunden.

Finden: Am besten findet ihr Kamille von April bis Juli auf Wildwiesen und kleineren Grünabschnitten. 

Anwendung: Auch hier steckt die Wirkung in den Blüten. Kocht 1-2 Teelöffel der Blüten in circa 1-2 Tassen Wasser kurz auf und lasst den Sud anschließend 15 Minuten ziehen. Filtert die Blüten heraus und verwendet den entstandenen Sud als Tee oder Gurgelwasser bei Hals-,  Rachen- und Mundentzündungen und bei Magen- und Darmbeschwerden. Eine weitere Möglichkeit ist es den warmen Dampf zu inhalieren. Bei Wunden und Schmerzen wickelt ihr Umschläge aus dem Kamillesud um die betroffenen Stellen.

Linde

Einsatz: Bei Erkältungen und Infektionskrankheiten. Kann getrocknet auch in der kalten Jahreszeit oder in kalten Regionen zur Vorbeugung verwendet werden.

Finden: Linden findet ihr auf Wiesen und Wäldern zwischen Juni und Juli.



Anwendung: Nehmt hierzu 1-2 Hände voll getrockneten Lindenblüten und übergießt sie mit 1-2 Tassen kochendem Wasser. Anschließend circa 15 Minuten ziehen lassen. Filtert die Blüten heraus und trinkt das heiße Wasser als Tee . Ihr könnt problemlos mehrere Tassen am Tag trinken.




Tipp: Versucht möglichst saubere Heilpflanzen zu finden und wascht alles vorher gründlich ab!

Über eure Unterstützung freuen wir uns sehr 🙂

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